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Häufige Fragen

Vielleicht finden Sie die Antwort bereits auf meiner Homepage

Ist eine Psychotherapie etwas für mich?

Woran können Sie erkennen, ob Psychotherapie die passende Behandlung für Sie ist? Wenn …

  • Sie schon über einen längeren Zeitraum einen Zustand haben, den Sie mit eigenem Bemühen oder mit Unterstützung von nahestehenden Personen nicht verändern können;
  • die sorgenvollen Gedanken an belastende Erfahrungen so groß sind, dass Sie Mühe haben, sich auf die Arbeit zu konzentrieren;
  • Sie körperliche Beschwerden haben, für die Ihr Arzt keine Ursache finden kann;
  • Ihre Leistungsfähigkeit nachgelassen hat;
  • Sie keine Freude am Leben mehr haben und Dinge, die Ihnen früher Spaß gemacht haben, nicht mehr genießen können;

dann kann das ein Hinweis sein, dass Ihnen Psychotherapie weiterhilft.

Voraussetzungen für eine Verbesserung sind:

  • Ihre Bereitschaft, selbst etwas zur Veränderung der Situation zu tun,
  • die Fähigkeit, sich in einer vertrauensvollen Beziehung zu öffnen,
  • die Zuversicht, dass Sie sich selber helfen können sowie
  • Geduld, weil die Probleme auch nicht von heute auf morgen entstanden sind.

 

Wie vertraulich ist eine Psychotherapie?

Vertraulichkeit ist der zentrale Punkt in der Psychotherapie. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass absolut nichts nach außen dringt! Wenn Sie einem Arzt geschickt worden sind, erhält dieser eine kurze schriftliche Mitteilung, ob eine Behandlung begonnen wurde oder nicht. Die Gesprächsinhalte gebe ich nicht weiter. Falls es aus irgendeinem Grund nötig ist, mit einem Art oder anderen Fachstellen zusammenzuarbeiten, teile ich Ihnen das mit und hole mir vorab Ihr Einverständnis ein. Auch die Krankenkasse oder Versicherung erhält mit der Rechnung lediglich eine Diagnose und die Termine der abgehaltenen Sitzungen. Eine Mitteilung über Therapieinhalte findet nicht statt!

 

Wie finde ich einen Psychotherapeuten, der zu mir passt?

Wenn Sie ein Auto kaufen, informieren Sie sich erst über das Angebot und machen dann eine Probefahrt. So ähnlich können Sie auch bei der Therapeutensuche vorgehen. Sie erkundigen sich auf der Website nach den Arbeitsschwerpunkten, denn Sie brauchen eine Person, die sich bei Ihrem Problem auskennt und Erfahrungen mit der Behandlung hat. Im Vorfeld klären Sie für sich selber Fragen wie: Was will ich mit der Psychotherapie erreichen? Was erwarte ich mir vom Psychotherapeuten? Gehe ich lieber zu einem Mann oder zu einer Frau? Wie ist die Erreichbarkeit? Kann ich es mir zeitlich einrichten? Wie werde ich die Behandlung finanzieren?

Schon am Telefon können Sie Fragen zur Behandlung stellen. Achten Sie dabei auf Ihre Gefühle, ob Ihnen die Person am anderen Ende der Leitung sympathisch begegnet oder nicht. Im Erstgespräch spüren Sie, ob die Aufregung und Nervosität, die ganz normal ist, wenn man einem fremden Menschen gegenübersitzt, nachlässt oder nicht. Wenn Ihnen die Person sympathisch ist, vereinbaren Sie ein bis drei Probesitzungen. Falls die „Chemie“ nicht stimmt, suchen Sie jemand anderen. Sie brauchen jemanden, zu dem Sie absolutes Vertrauen haben können, dass er Sie auf Ihrem Weg der Selbstentdeckung gut begleitet.

 

Was erwartet Sie im Erstgespräch?

Ich praktiziere zwei Formen des Erstgesprächs:

  • Informativer Kurzkontakt: In diesem etwa eine Viertelstunde dauernden, kostenlosen Gespräch können Sie mich persönlich kennen lernen und mit mir Fragen zur Behandlung, meiner Arbeitsweise, Methode und Honorar besprechen.
  • Das diagnostische Erstgespräch dient zur Erhebung des aktuellen Problems und der Abklärung von Krankheitssymptomen. Ich frage Sie nach Ihren Erwartungen an die psychotherapeutische Behandlung und mache Ihnen einen Vorschlag über die Behandlung und die voraussichtliche Behandlungsdauer. Sie fragen mich alles, was für Sie wichtig ist, damit Sie eine Entscheidung treffen können, ob eine Behandlung bei mir das Richtige für Sie ist. Das Gespräch dauert 50 Minuten und wird wie eine psychotherapeutische Sitzung abgerechnet.

Wenn es zu einer Behandlung kommt, werden Therapieziele, voraussichtliche Behandlungsdauer, Häufigkeit der Sitzungen, Absageregelung und Kündigung schriftlich vereinbart.

 

Welches Setting ist für mich geeignet?

Ob eine Einzeltherapie, Paartherapie oder Gruppentherapie am günstigsten ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Art und das Ausmaß des Problems,
  • Ausmaß der Beeinträchtigung sowie
  • finanzielle Aspekte.

Ich beginne gerne mit einer Einzeltherapie und lade nach einer angemessenen Zeit der Stabilisierung meine Klient/inn/en ein, die Behandlung in der Psychodrama-Gruppe fortzusetzen. Die Gruppe ist der Ort, wo man sich mit anderen, die am selben Ziel arbeiten, austauschen und im geschützten Rahmen neue Verhaltensweisen ausprobieren und einüben kann.

Ein Partnerproblem wird am besten in einer Paartherapie bearbeitet. Falls einer der Partner jedoch nicht bereit ist, an einer Therapie teilzunehmen, kann eine Einzeltherapie dennoch sinnvoll sein. Wenn einer sich ändert, bringt er das in die Beziehung ein und bringt dadurch auch den anderen zu einer Veränderung. So können auch in der Einzeltherapie gute Lösungen für eine schwierige Beziehungssituation erarbeitet werden. Ich verhalte mich als Psychotherapeut – so gut ich es kann – neutral und denke mir immer den nicht anwesenden Beziehungspartner mit.

 

Wann wird eine Psychotherapie beendet?

Die Psychotherapie wird beendet, wenn das zu Beginn vereinbarte Therapieziel erreicht wurde oder als nicht erreichbar erkannt wird. In der letzten Phase der Therapie geht es darum, die Ergebnisse abzusichern. Das erfolgt über Experimente und Übungen im Alltag. Ebenso wird ein schriftlicher Plan erstellt, wie mit künftigen Problemen umzugehen ist. Dieser Plan enthält auch die wichtigsten Strategien, die bei der Problembewältigung geholfen und zur Besserung geführt haben. Auch neue Verhaltensweisen und beizubehaltende Aktivitäten sind niedergeschrieben, damit es nicht zu Rückschritten oder gar zu einem Rückfall in die Krankheit kommt. Darüber hinaus werden Maßnahmen festgehalten, was beim Auftreten einer Krise oder eines Rückfalls zu tun ist und unter welchen Umständen oder bei welchen Frühwarnzeichen fachliche Hilfe gesucht werden soll. Wenn alle diese Voraussetzungen gegeben sind, wird in beiderseitigem Einvernehmen die Psychotherapie beendet.

 

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Ich arbeite je nach Problemlage und persönlichen Zielen und Bedürfnissen unterschiedlich lange:

  • Fokussierte Intervention (ein bis fünf Sitzungen): Die Psychotherapie soll ein bestimmtes, eng umschriebenes Problem lösen.
  • Kurzpsychotherapie (15 bis 25 Sitzungen): Problemerhebung, bisherige Bewältigungsversuche, Zielformulierung, Suche nach neuen Lösungen, Umsetzung in den Alltag, unterstützt durch „Experimente“; Experimente sind Übungen, die dazu dienen Situationen genau zu beobachten und neues Verhalten auszuprobieren.
  • Langzeittherapie (50 bis 100 Sitzungen): Wenn das Problem schon länger besteht und die Auswirkungen auf die aktuelle Lebenssituation besonders schwerwiegend sind, kann eine Langzeittherapie erforderlich sein.

LOOP – Praxis für
Lösungsorientiertes
Psychodrama

Waldfriedgasse 4
A-6800 Feldkirch
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Berndt Kühnel
Dipl.-Soz.-Päd. (FH), Psychotherapeut,
Supervisor

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