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Tunnelangst

Tunnelangst

Frau E. N., 59 Jahre alt, verheiratet, eine erwachsene Tochter. Sie kam zu mir, weil sie Probleme mit dem Autofahren hatte. Sie traute sich nicht, längere Strecken von Zuhause weg oder durch Tunnels zu fahren. Im Lauf der Behandlung stellte sich heraus, dass sie auch Ängste hatte, in Urlaub zu fahren oder längere Wanderungen zu machen, weil sie befürchtete, dass etwas passieren könnte.

 

Wie geht es Ihnen heute im Vergleich zu der Zeit, in der Sie bei mir in Psychotherapie waren?

Gut. Die Ängste beim Autofahren sind weniger geworden. Ich traue mich jetzt auch an Orte zu fahren, wo ich noch nie war. Und Parkplatz finde ich auch immer einen. Ich bin mutiger. Mein Selbstbewusstsein ist gestiegen. Ich fühle mich befreiter vom Druck. Die Beziehung zu meinem Mann ist besser geworden.

 

Was hat Sie damals veranlasst mich aufzusuchen?

Das war ein längerer Prozess. Ich kannte Sie ja schon von Ihrem Kurs „Progressive Muskelentspannung“ in Ihrer Praxis. Den hatte mir damals Dr. D. wegen meiner Kopfschmerzen empfohlen. Als dann meine Mutter starb, war ich ganz fertig, hatte Schlafstörungen und meine Freundin hat mir geraten, eine Psychotherapie zu machen. Ich habe es erst abgelehnt, weil ich dachte, ich würde es selber schaffen.

 

Was sind aus heutiger Sicht die wichtigsten Erfahrungen, die Sie der Psychotherapie gemacht haben?

Ich habe mich erst mit dem Tod meiner Mutter beschäftigt, zu der ich ein ganz zwiespältiges Verhältnis hatte. Es war schön, dass ich doch noch einen Weg gefunden habe, mich innerlich von ihr zu verabschieden. Ich musste mich mit den „Knackpunkten“ selber beschäftigen. Sie haben es zwar mir überlassen, worüber wir sprechen, haben mich im Gespräch aber gut geleitet. Manchmal haben Sie mir Anregungen gegeben. Und mitunter habe ich große Augen gemacht über die Einsichten, die ich plötzlich bekommen habe.

 

Was hat Ihnen am meisten geholfen?

Einfach das Sprechen, das Angehört-Werden. Ich konnte mich öffnen und hatte nicht mehr das Gefühl, nicht „normal“ zu sein. Die Tipps, Vorschläge und Anregungen, bis zur nächsten Sitzung etwas zu tun und die Freiwilligkeit. Ich wurde zu nichts gezwungen. Die Erklärungen, wie Ängste entstehen, haben mir sehr geholfen. Ich habe dann gemerkt, wie ich mir mit meinen negativen Gedanken selber Angst mache.

 

Haben Sie in der Psychotherapie etwas erlebt, was für Sie unangenehm oder störend war?

Ja, wie Sie von mir verlangt haben, jeden Tag mit dem Auto zu fahren, das war mir zu viel. Das habe ich nicht gemacht. Nur wenn ich wirklich etwas gebraucht habe, bin ich mit dem Auto gefahren. Auf meine Fragen, wie es Ihnen geht, haben Sie immer nur ausweichend oder oberflächlich geantwortet. Mich hätte das sehr interessiert. Man gibt doch Persönliches preis und da will man doch auch etwas vom Therapeuten wissen.

 

Wie wenden Sie das, was Sie in der Psychotherapie erfahren haben, im Alltag an?

Ich kann selbstsicherer meine Meinung vertreten, vielleicht bin ich ein „Sturkopf“ geworden. Ich kann mich wehren und habe auch ein anderes Auftreten meinem Mann und meiner Tochter gegenüber.

 

Wie beurteilen Sie unsere Zusammenarbeit?

Die war gut. Wir haben am Anfang immer eine Tagesordnung gemacht, die Therapieziele definiert und alles der Reihe nach abgearbeitet. Ihre ruhige Art war sehr angenehm.

 

Hat Ihre Umgebung Kommentare abgegeben, dass Sie sich positiv oder negativ verändert haben?

Meinem Mann gefällt es, dass ich mehr Sicherheit beim Autofahren habe. Er hat sich nur am Anfang etwas geärgert, dass mir seine Unterstützung nicht geholfen hat, sondern dass ich dafür eine Psychotherapie gebraucht habe.

 

Was haben Sie in der Psychotherapie vermisst?

Nichts, da hätte ich nachgefragt. Ich kenne keine andere Therapie.

 

War der Zeitpunkt der Beendigung richtig?

Ja. Aus damaliger Sicht schon. Jetzt habe ich zu kämpfen mit der Pensionierung meines Mannes. Damit komme ich noch nicht so ganz klar. Ich gehe einfach weg, wenn ich meine Ruhe brauche. Ich möchte aber nicht immer einen Grund haben, sondern einfach so alleine sein dürfen. Jedenfalls würde ich nicht mehr so lange warten, bis ich in eine Therapie gehe.

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Berndt Kühnel
Dipl.-Soz.-Päd. (FH), Psychotherapeut,
Supervisor

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Depression und psychosomatische Beschwerden

Depression und psychosomatische Beschwerden

Herr C. F., 47 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder. Er war in psychiatrischer Behandlung. Als zusätzlich zu den krankheitsbedingten Beschwerden noch ein Partnerkonflikt auftrat, wurde ihm von seinem behandelnden Arzt angeraten, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Ein halbes Jahr nach Abschluss der Einzeltherapie mit 16 Sitzungen habe ich folgendes Gespräch mit ihm geführt:

 

Wie geht es Ihnen heute im Vergleich zu der Zeit, in der Sie bei mir in Behandlung waren?

Ich bin ruhiger geworden. Das Kribbeln in den Beinen ist weg, ich weiß zwar nicht warum. Mit meiner Frau läuft es besser. Noch nicht rund, aber besser. Und mit den Kindern auch. Ich habe weniger Probleme, wenn sie ihren Hobbys nachgeht und außer Haus Zeit mit ihren Freundinnen verbringt. Den Kindern gegenüber bin ich verständnisvoller geworden

 

Was hat Sie damals veranlasst mich aufzusuchen?

Die Nerven haben nicht mehr mit mitgemacht. Ich war unruhig, hatte Schlafprobleme, konnte mich nicht Entscheiden und hatte ständig Probleme mit meiner Frau.

 

Was sind aus heutiger Sicht die wichtigsten Erfahrungen, die Sie in der Therapie gemacht haben?

Wie ich mit Problemen umgehen soll: erst überlegen, dann handeln. Ich habe gelernt, mich nicht mehr so in meine negativen Gedanken hineinzusteigern.

 

Was hat Ihnen am meisten geholfen?

Die Ideen, was ich ausprobieren könnte. Ich habe gesehen, wie es funktioniert.

 

Wie wenden Sie das, was Sie in der Therapie erfahren haben, im Alltag an?

Ich mache regelmäßig die Entspannungsübungen und erinnere mich, wie der Tag gelaufen ist und was ich gut gemacht habe.

 

Haben Sie in der Therapie etwas erlebt, was für Sie unangenehm oder störend war?

Nein. Es war zwar unangenehm, über diese Dinge zu reden, aber ich habe mit der Zeit gemerkt, dass es etwas bringt.

 

Wie beurteilen Sie unsere Zusammenarbeit?

Anfänglich habe ich gedacht, es geht nichts weiter. Ich bin immer am selben Punkt hängen geblieben. Sie haben mir dann erklärt, dass eine Veränderung Zeit braucht.

 

Hat Ihre Umgebung Kommentare abgegeben, dass Sie sich positiv oder negativ verändert haben?

Meine Frau sagt, es ist besser. Wir werden uns schon durchkämpfen.

 

Was haben Sie in der Therapie vermisst?

Ich hatte keine Erwartung. Es hat gepasst so.

 

War der Zeitpunkt der Beendigung richtig?

Es ist mir gut gegangen. Ich hätte nicht gewusst, worüber ich noch reden soll. So tiefe Löcher sind nicht mehr gekommen. Die Kommunikation mit meiner Frau könnte noch besser sein.

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Dipl.-Soz.-Päd. (FH), Psychotherapeut,
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Burnout

Burnout

Herr P. T., Heilpädagoge, Jahrgang 1971, verheiratet, drei Kinder. Neben seiner sehr anspruchsvollen Arbeit in einer sozialen Einrichtung baute er mit viel Eigenleistung ein Haus. Wegen psychosomatischer Beschwerden ging er zu seinem Arzt, der ihm zu einer Supervision riet. Diese dauerte acht Sitzungen. Nach einem Jahr habe ich ihn angerufen und ein telefonisches Interview mit ihm durchgeführt.

 

Wie geht es Ihnen heute im Vergleich zu der Zeit, in der Sie bei mir in Supervision waren?

Wesentlich besser. Ich habe den Job gewechselt und habe jetzt eine Projektleitung in einer sozialen Einrichtung.

 

Was hat Sie damals veranlasst mich aufzusuchen?

Ich war einfach ausgebrannt, hatte zu nichts mehr Lust. Meine Arbeit, der Hausbau, die Kinder, alles ist mir über den Kopf gewachsen. Meine Frau und ich haben nur noch als Eltern funktioniert. Als Paar haben wir praktisch nebeneinander her gelebt. Und dann die Magenbeschwerden. Die haben mir ziemlich zu schaffen gemacht. Der Arzt hat mir dann gesagt, ich brauche mehr als ein Medikament für meinen Magen, nämlich eine Supervision.

 

Was sind aus heutiger Sicht die wichtigsten Erfahrungen, die Sie in der Supervision gemacht haben?

Der Schritt in eine Einzelsupervision, noch dazu bei einem Psychotherapeuten, war für mich ein großes Wagnis. Ich konnte mich nicht mehr hinter einem Team verstecken. Ich wusste nicht, was auf mich zukommt.

 

Was hat Ihnen am meisten geholfen?

Die Gespräche mit einem Außenstehenden haben mir sehr geholfen. Ich habe angefangen, wieder auf mich zu schauen: Spaziergänge, Saunabesuche, Urlaub, Unternehmungen mit meiner Frau und dann die Überlegungen zum Jobwechsel. Der Stein, den Sie mir zum Abschied mitgegeben haben, liegt jetzt in meinem Auto als Erinnerung, gut auf mich zu schauen.

 

Haben Sie in der Supervision etwas erlebt, was für Sie unangenehm oder störend war?

Am Anfang waren Sie für mich ein fremder Mensch. Das hat sich mit der Zeit gelegt. Und als Sie mir dann das Zeitungsinserat mitgebracht haben, sind Sie einen Schritt zu weit gegangen. Aber es hat mich doch wachgerüttelt, dass ich etwas tun muss.

 

Wie wenden Sie das, was Sie in der Supervision erfahren haben, im Alltag an?

Ich versuche, mir bewusst zu machen, was ich tun kann, ob ich es selber leisten kann oder ob ich „Nein“ sagen muss.

 

Wie beurteilen Sie unsere Zusammenarbeit?

Sehr positiv. Am Anfang war ich unsicher. Insgesamt: Note 2!

 

Hat Ihre Umgebung Kommentare abgegeben, dass Sie sich positiv oder negativ verändert haben?

Meine Frau war sehr verständnisvoll. Wir suchten mehr das Gespräch und fanden oft unkomplizierte Lösungen.

 

Was haben Sie in der Supervision vermisst?

Nichts.

 

War der Zeitpunkt der Beendigung richtig?

Ja, er war richtig. Ich habe mich in der Zeit der Kündigung abgegrenzt, mich nicht mehr so übernommen. Ich weiß jetzt, worauf es in meinem Leben ankommt und kenne meine Grenzen. Und sonst habe ich ja noch den Stein, der mich jeden Tag erinnert …

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Kanzlei

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Unsere Steuerberatungskanzlei ist gewachsen. Und so bestand die Herausforderung nicht „nur“ mehr darin, unsere Mandanten optimal zu betreuen, sondern auch darin, interne Abläufe und die Zusammenarbeit zu optimieren.

Wir Gesellschafter haben mit Begleitung von Herr Kühnel die angedachte Rollenverteilung und die anstehenden Herausforderungen besprochen. In mehreren Sitzungen haben wir uns für den Umgang miteinander, gegenüber den Mitarbeitern sowie den Mandanten wertvolle Inputs von Herrn Kühnel geholt, um eine nachhaltig erfolgreiche Partnerschaft praktizieren zu können.

Herr Kühnel arbeitet sehr ruhig und umsichtig und lässt in Rollenspielen verstehen, sich selbst richtig auszudrücken und den Standpunkt des jeweiligen Gegenübers besser zu verstehen. Er bleibt unser Ansprechpartner für unser betriebliches Teambuilding in der Kanzlei und wir können ihn jedenfalls weiterempfehlen.

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Klinik

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Das Teambuilding-Seminar der Klinikleitung hatte folgende Ziele: Unterschiedliche Interessen und Herangehensweisen identifizieren, Gemeinsamkeiten entdecken und Synergien nutzen. Die Wirkung des Seminars war: Größere Offenheit in der Kommunikation wird gelebt, das gegenseitige Verstehen wurde gefördert und das Seminar leistete einen wertvollen Beitrag zur Rollendefinition und sinnvollen Abgrenzung.

Herr Kühnel hat uns motiviert, zu unseren persönlichen „Besonderheiten“ zu stehen und sie in die Klinikleitung einzubringen. Er hat uns auch motiviert, unsere bisherige Sichtweise von Systemen zu überdenken und alternative Zugänge zu unserer „Wirklichkeit“ zu finden. Mit seiner Art war er in der Lage, das Team zu motivieren, sich mit Gegebenheiten auseinanderzusetzen und kreativ zu gestalten sowie uns Tipps zu geben, wie wir die „Kontrolle“ über konfliktbelastete Gesprächssituationen erreichen und behalten können.

Wir können Herrn Kühnel weiterempfehlen, weil er sehr nah an der Praxis ist und die Teilnehmer/innen dort abholt, wo sie sich gerade befinden. Man spürt seine umfassende Menschenkenntnis und eine reiche Berufserfahrung, die er sehr inspirierend in den Coachingprozess einbringt. Herr Kühnel hat ein feines Gespür, wie er die Teilnehmer/innen zum Nachdenken und Reflektieren herausfordern kann.

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